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In Deutschland gilt: Auf alle Kapitalerträge sind 25 Prozent Steuern zu zahlen. Darum ist die Abgeltungssteuer ein durchaus wichtiger Faktor beim Immobilienkauf und -verkauf. Grundsätzlich sind Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften steuerpflichtig (§ 23 EStG). Doch es gibt zwei Faktoren, die vor dieser zusätzlich hohen Steuer schützen: Der Zeitfaktor und die Frage: selbst genutzt oder nicht? Wird eine Immobilie nämlich bei Neubauten sofort ab Bauende oder bei Bestandsimmobilien seit dem Datum des Kaufs ausschließlich selbst bewohnt oder mindestens im Verkaufsjahr und den beiden Kalenderjahren davor selbst genutzt, entfällt die Abgeltungssteuer. Wird die Immobilie nicht selbst genutzt, so muss sie seit zehn Jahren im Besitz des Verkäufers sein, damit keine Abgeltungssteuer anfällt. Bei Immobilienverkauf gilt: Der Gewinn aus dem Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung muss nicht versteuert werden, wenn zwischen Anschaffung oder Baufertigstellung der Immobilie und deren Veräußerung mindestens zehn Jahre liegen. Ausschlaggebend ist dabei das Datum der Beurkundung des Kaufvertrags.

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Grundsteuer

Im Vorfeld ist es wichtig zu wissen, dass die Grundsteuer immer an das jeweilige Objekt gebunden ist – und nicht etwa an die Person des Eigentümers. Ein wichtiger Aspekt ist immer das Grundstück, auf dem die Immobilie steht. Darum gilt sie auch als Objekt-, Sach- oder Substanzsteuer. Bemessen wird sie vor allem anhand des Grundstückswerts. Es fallen aber auch Grundsteuern für landwirtschaftlich oder gewerblich genutzte Flächen wie für Wohn-Grundstücke an. Auch beim Erbbaurecht findet die Grundsteuer Anwendung. Die Grundsteuer muss jährlich bezahlt werden – ihre Höhe variiert allerdings von Gemeinde zu Gemeinde. Dann bekommen Eigentümer einen sogenannten Grundsteuerbescheid von der Gemeinde. Und: Bei vermieteten Immobilien kann die Grundsteuer auf Mieter umgelegt und über die Nebenkosten abgerechnet werden.

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Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer ist in Deutschland Ländersache – daher schwankt sie zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Geregelt wird die Grunderwerbsteuer durch den Kaufvertrag, einschließlich möglicherweise sonst noch mit dem Immobilienkauf übernommener Leistungen. Dieser Vertrag verpflichtet den Verkäufer, dem Käufer das Grundstück zu übereignen. Und den Käufer, dem Verkäufer den Kaufpreis zu zahlen. Die Grunderwerbsteuer ist dabei immer schon miteingerechnet – auch, wenn sie separat ausgewiesen und bezahlt werden muss.

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